Rundweg um den Liepnitzsee Mai 2021

Der Liepnitzsee bei Wandlitz ist wohl einer der beliebtesten Badeseen im Berliner Umland und leider schon lange kein Geheimnis mehr. Sein klares Wasser mit seinem, bei Sonnenschein, Smaragdgrünen, schimmernden Wasser und der Tatsache, das Motorboote verboten sind, locken im Sommer sehr viele Gäste aus aller Welt zum Liepnitzsee. Ich persönlich bin sehr oft hier um dem Großstadtdschungel Berlin mit seinen fahrenden und hupenden Schrotthaufen zu entfliehen. Früher war man hier noch einsam und alleine und heute fahre ich am Wochenende hier nicht mehr hin. So viele Menschen, welche sich erholen möchten. Wie lange das der See noch aushält, ist glaube ich nur noch eine Frage der Zeit. Der Liepnitzsee ist eine Endprodukt der letzten Kaltzeit des Känozoischen Eiszeitalters und ist von bis zu 30 Meter hohen Endmoränen umgeben. Das klare Wasser mit Sichtweiten bis zu 5 Metern fließt anders als beim nahegelegenen Wandlitzer See, nicht über Havel und Elbe in die Nordsee, sondern über die Oder in die Ostsee. Ein wunderschöner Mischwald aus Kiefern, Buchen, Eichen, Erlen sowie einigen

Bremsdorfer Mühle bis zur Schlaubemühle

Corona Tourismus? Ja nun geht Corona schon das zweite Jahr und wir sind mittlerweile in der dritten Welle. Trotzdem haben viele die drei einfachen Corona-Regeln bis heute noch nicht begriffen. Die, welche am meisten gemeckert und gejammert haben, sind heute schon geimpft, haben reichlich Hilfen beantragt und können bald als erste in den Urlaub fahren. Um den ganzen Corona - Wahnsinn mal für ein paar Stunden zu entfliehen, haben wir uns kurzer Hand ein kleines Auto gemietet und planten eine Wanderung ins Schlaubetal . Mit dem Mietwagen für 23 Euro pro Tag und alles inklusive ging es von Berlin über die A12 Richtung Frankfurt / Oder in den Naturpark Schlaubetal im Osten Brandenburgs, ca. 20 km südwestlich von Frankfurt/Oder und polnischen Grenze entfernt. Ins Navigatiónsgerät haben wir die "DJH Jugendherberge Bremsdorfer Mühle" eingegeben, da genau dort Parkplätze vorhanden sind, welche wir kostenlos nutzen konnten. Gegründet wurde der Naturpark Schlaubetal im Dezember 1995 und erstreckt sich von Müllrose im Norden über die Reicherskreuzer Heide bis nach Drewitz, einem Ortsteil der

Briesetal

Wanderung von Birkenwerder nach Zühlsdorf immer an dem kleinen Flüsschen Briese entlang. Mit der S-Bahn bis nach Birkenwerder. Von Birkenwerder zu Fuß am Bahndamm Richtung Borgsdorf entlang. Dann durch die Eisenbahnbrücke und dann gleich links durch den Wald über die Autobahn bis zum Briesekrug. Hier rechts wandern wir dann an der wunderschönen Briese entlang. Überall sind Spuren eines Bibers zu sehen. Abgenagte Stämme, stille Tümpel und große Dämme quer zum Flusslauf deuten uns deutlich darauf hin. Dort wo er die Knüppeldämme im kleine Flüsschen aufgestaut hat, hat sich große Wasserflächen und Schwemmland gebildet, in denen kahle Bäume meterhoch aufragen. Es sind gerade diese Erlenbruchstämme, die dem Gewässer einst den Namen gaben. Denn Briese stammt vom slawischen Wort „Breza“ und bedeutet Birke, zu der eben auch Erlengewächse zählen. Das idyllische Flüsschen entspringt im nordöstlich von Birkenwerder gelegenen Wandlitzsee und nimmt von dort seinen Lauf durch den Rahmersee, Lubowsee und Briesesee, bis es schließlich hinter Birkenwerder in die Havel mündet. Auf ihrem 17 Kilometer langen Weg präsentiert sich die Briese uns mal als schmaler, von mehreren sprudelnden Quellen gespeister Bach, mal als kleiner See oder als Kette von Teichen und moorigen Tümpeln. Die feuchten Erlenbrüche in den Niederungen stehen in reizvoller Abwechslung ...